Sex in der Öffentlichkeit – was sollten Casual Dater darüber wissen?

Der Gedanke an Sex, der sich nicht in den heimischen vier Wänden abspielt, ist für viele Menschen reizvoll und erregend zugleich. Schließlich geht es dabei nicht nur um eine neue Erfahrung, sondern natürlich auch immer um das Brechen eines Tabus und den Nervenkitzel des Erwischt-Werdens. Ist Sex in der Öffentlichkeit eigenlich strafbar? Und was sollte man sonst noch bedenken, will man auf Ganze gehen?

Seien Sie ehrlich: Haben Sie nicht auch schonmal an einen Quickie im Aufzug oder ein romantisches Schäferstündchen auf einer Lichtung gedacht? Die Formel lautet: Viele denken darüber nach, einige trauen sich - und manche werden erwischt. Aber macht nicht gerade diese Gefahr einen Großteil des Reizes aus?

Welche Spielarten gibt es?

Outdoor Sex ist nicht gleich Outdoor Sex. Sex in der Öffentlichkeit hat viele Spielarten und muss sich keineswegs auf der abgelegenen Wiese im Wald abspielen. Gemein haben diese Unterarten lediglich, dass immer die Gefahr der Entdeckung besteht.

So gehört beispielsweise auch Exhibitionismus zu diesem Themenbereich, obwohl es hierbei in erster Linie nicht um Sex gehen muss. Beim Exhibitionismus werden betont aufreizende Kleidungsstücke oder auch gleich nackte Haut zur Schau gestellt. Der lustvolle Gedanke dahinter ist, dass fremde Personen möglicherweise einen Blick auf intime Körperstellen  werfen können. Nicht selten geht diese Praktik mit Selbstbefriedigung einher. Den eigenen Körper als erotische Attraktion für unbekannte Menschen anzubieten ist das, was den Reiz hieran ausmacht.

Dogging ist vermutlich der nächste Schritt in Sachen Sex in der Öffentlichkeit. Unter Dogging versteht man das Zuschauen oder Teilnehmen an sexuellen Aktivitäten in der Öffentlichkeit. Meist sind diese Zusammenkünfte bereits im Vorhinein organisiert, sodass zahlreiche Voyeur, Swinger und andere Interessierte zusammenkommen.

Weitere Spielarten der Erotik finden Sie übrigens in unserem ausführlichen Erotik-Glossar.

Was sind die heißesten Locations?

  • Offene Wiesen, ein abgelegener Strand oder Parkplatz sind für Sex in der Öffentlichkeit natürlich besonders einladend. Das subtile Risiko, entdeckt zu werden, gibt dem Liebesspiel einen zusätzlichen Kick. Je offener und überschaubarer hierbei natürlich das Areal ist, desto größer ist auch die Gefahr – und natürlich auch der Reiz.
  • Doch es müssen nicht unbedingt alle Hüllen fallen, wenn es um erotische Erlebnisse in der Öffentlichkeit geht. Schon ein leerer Bus oder ein leeres Abteil in der Bahn kann genutzt werden, um Hand beim Partner anzulegen. Während das Gesicht sein Möglichstes tut, um die wallende Lust nicht nach außen zu tragen, erkundet die Hand des Liebhabers verstohlen und nachdrücklich den Körper des Partners.
  • Ähnlich kann es in einem Restaurant unterhalb der verbergenden Tischdecken zugehen. Eine Hand oder auch ein Fuß, der sich langsam und streichelnd an der Innenseite des Oberschenkels entlang schiebt, kann zum ganz besonderen Lustfaktor werden, wenn währenddessen Kellner oder Kellnerin kommen, um die Bestellung aufzunehmen. Auch wenn es so selten zu Höhepunkten kommt, werden Sie die so entstehende Lust kaum zu bändigen wissen. Nach solch einem Auftakt ist Ihnen eine feurige Entladung Ihrer Lust sicher, sobald sich Ihre Haustür schließt.
  • Wer es nicht so lange aushält, den kann es, wie durch Zufall, auch einfach gleichzeitig mit seinem Partner auf den Abort ziehen. Dass es Sie dorthin zieht um Ihrer Erregung im Rahmen eines wilden Quickies Luft zu verschaffen, ahnen natürlich nur sie beide.
  • Eine andere Spielart der Befriedigung im öffentlichen Raum ist natürlich die Verwendung fernsteuerbarer Sexspielzeuge. Hier gibt es eine ganze Bandbreite an Produkten, die mittlerweile sogar über das Smartphone steuerbar sind. Wer weiß also, ob das Pärchen am Nachbartisch, das den ganzen Abend über in ihre Handys vertieft ist, in Wirklichkeit nicht gerade alles gibt, um nicht lustvoll aufzustöhnen?

Sex in der Öffentlichkeit: Parkplatzsex

Was sagt der Gesetzgeber zu Sex in der Öffentlichkeit?

Insbesondere wenn Sie dem Liebesspiel an öffentlichen Orten des Öfteren frönen sollten, sind die Chancen hoch, dass sie früher oder später erwischt werden. Denn nicht immer bleibt es nur bei den Fantasien, dabei gesehen zu werden. Während das Erwischtwerden selbst nicht das Problem ist, ist es durchaus möglich, dass Sie wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses belangt werden.

Zwar sind in Österreich Strafen von einigen tausend Euro möglich, betroffene Paare kommen dabei allerdings mit Strafen zwischen 100 – 200 Euro oft noch recht glimpflich davon. Sollten Sie allerdings für Ihren nächsten Strandurlaub ein heißes Stelldichein am Strand geplant haben, sollten Sie sich zunächst unbedingt über die dortige Gesetzeslage informieren. Selbst im europäischen Ausland sind die Strafen nämlich teilweise drakonisch hoch.

Falls Sie auf frischer Tat ertappt werden, ist es meist wenig sinnvoll, zu leugnen. Schließlich wussten Sie, dass dies Gefahr und auch Reiz der ganzen Sache war. Zudem sollten Sie stets hinter sich aufräumen. Zurückgelassene Kondome oder leere Fläschchen mit Gleitcreme will wirklich niemand in Wald oder Stadt finden. So umgehen Sie im Zweifelsfall auch weitere Ordnungswidrigkeiten wie Verschmutzung.

Wie bringen Sie Ihren Partner auf den Geschmack?

An Sex im Freien hat vermutlich jedes Paar schon einmal gedacht. Oft reicht es deshalb, das Thema gegenüber seinem Partner einfach anzusprechen – Sie wären überrascht, wie selten man diesbezüglich auf Abneigung stößt. Doch selbst wenn Ihr Partner nicht gleich auf den Sex in der Öffentlichkeit anspringt, müssen Sie auf den Liebesakt außerhalb Ihres Heims nicht verzichten. Tasten Sie sich, im wahrsten Sinne des Wortes, doch einfach allmählich an das Thema heran. So kann ein abgelegenes Plätzchen im Hallenbad oder eine Hand, die sich unter dem Tisch eines Restaurants zärtlich unter den Rock schiebt, auch Ihrem skeptischen Gegenüber Lust auf mehr machen.

Wie können Sie sich vorbereiten?

Gerade, wenn es um Sex in der Natur geht, gilt es, einige Dinge vorzubereiten, damit dem Schäferstündchen im Wald nichts im Wege steht.

  • Beispielsweise kann sich auch eine Wiese mit üppigem Gras mit der Zeit als recht hart entpuppen. Überkommt Sie die Lust stattdessen an noch unwegsameren Orten, sollten sich stets Decken und Matten im Gepäck befinden.
  • Mindestens ebenso wichtig ist es, sich in der Natur vor unliebsamen Störenfrieden zu schützen. Gerade für Mücken ist so viel blanke Haut eine regelrechte Einladung, sodass Insektenspray mit von der Partie sein sollte. Wichtig ist außerdem, das nähere Umfeld zu untersuchen. Ein unmittelbar anbei befindlicher Ameisenhaufen wird beispielsweise schon nach kurzer Zeit zu einem abrupten Ende inniger Umarmungen führen.
  • Zu selten wird auch bedacht, dass offene Felder keinen Schutz vor der Sonne bieten. Bauen Sie das gegenseitige Eincremen mit Sonnenmilch deshalb einfach als Auftakt zu intimeren Berührungen ein – doch stellen Sie sicher, dass Ihre Hände sauber sind, bevor Sie sich an empfindlichere Körperteile Ihres Liebhabers vorwagen.
  • Auch wenn es nicht um den Wald geht, ist ein wenig Vorbereitung angebracht. Reizt es Sie zum Beispiel, Ihren Partner an öffentlichen Orten in der Stadt zu nehmen, sollten Sie unbedingt immer ein Fläschchen mit Desinfektionsmittel mit sich führen. Auch Feuchttücher helfen dabei, dass es nach dem erotischen Intermezzo bei einem warmen und wohligen Gefühl bleibt – und das überall am Körper.

Sexdate per App vereinbaren

Zu einem aufregenden Quickie in der Öffentlichkeit verabredet man sich häufig ganz spontan. Hilfreich sind dabei Sexdate-Apps - wir verraten Ihnen, was Sie wissen sollten!

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